Info Snack - Fokussierung und Planung: Die 18-Minuten-Regel

Mir geht es oft so, dass ich im Tagesverlauf mein Ziel aus den Augen verliere und mich auf „Nebenkriegsschauplätzen“ tummele. Dann habe ich möglicherweise viel erledigt, bin aber trotzdem nicht vorangekommen. Kennt bestimmt jeder und findet das ebenso wie ich unbefriedigend.

 

Ich hatte ja bereits über MIT = Most Important Task (hier geht’s zum Beitrag) geschrieben, was ich nach wie vor für extrem hilfreich erachte. So habe ich mir z.B. als Gedankenstütze dieses Bild ausgedruckt

Bild eines Schreibtischs mit Slogan Most Important Task

und mir jetzt dazu überlegt, einfach ein Post-it draufzukleben, auf dem KONKRET steht, was die wichtigste Aufgabe des Tages ist: z.B. Kunden finden/akquirieren.

Bild zur Fokussierung auf wichtige Aufgaben

Mit Hilfe der Pomodoro-Technik gelingt es mir, konzentriert an einer Aufgabe zu arbeiten. Oft stelle ich mir 2 oder mehr Zeiteinheiten hintereinander ein, wenn ich gerade „im Fluss“ bin und mache danach die nötige Pause. Ich finde es enorm befriedigend, wenn die Aufgabe erledigt ist und dann macht die Pause noch mal so viel Spaß ; )

Bei Claudia Kauscheder von Abenteuer Homeoffice habe ich zum ersten Mal von der 18-Minuten-Regel gehört, die von Peter Bregmann, Top Coach in den USA, entwickelt wurde. Hier geht es darum – ebenso wie bei MIT – sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und bessere Prioritäten zu setzen. Allerdings mit dem Blick für das große Ganze und durchgängig über den Tag verteilt.

Wie funktioniert das also?

Bild mit Stoppuhr 18 Minuten
  • Morgens nehme ich mir 5 Minuten Zeit, um meine To-Do-Liste für den Tag zu erstellen – immer nach dem Motto: „Was bringt mich voran!“ bzw. „Was ist z.B. mein Jahresziel?“
  • Dann stelle ich mir stündlich einen Wecker („hey Siri, stell den Wecker ….), und reflektiere für 1 Minute:
    • Was tue ich gerade?
    • Ist es zielführend?
    • Wollte ich das tun?
  • Am Abend nehme ich mir nochmal 5 Minuten Zeit, auf den Tag zurückzublicken und den nächsten Tag vorzuplanen.

So weit die Theorie. Ich denke nicht, dass man sich sklavisch an die Taktung halten muss, aber es ist sehr hilfreich, sich mehrmals klar zu machen, ob das, was man gerade tut, wirklich das ist, was man tun sollte, um voranzukommen.

Sollte ich also wieder abgeschweift sein, kann ich mich auf diese Weise einfach wieder fokussieren. Letztlich bekomme ich auf diese Art auch einen Überblick, was ich tagsüber gemacht habe und kann dort ansetzen, wenn Handlungsbedarf ist.

Haben Sie Aufgaben, die Sie vom Weg zu Ihrem Ziel abhalten? Ich entlaste Sie zuverlässig mit Administration und Organisation, so dass Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können!

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